Gründerevent Start-Up Stories voller Erfolg

Foto: Hochschule Aalen

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Ministerin Theresia Bauer zu Gast bei gemeinsamen Veranstaltung der HfSW-Hochschulen Aalen, Reutlingen und Stuttgart. Im Verbundprojekt „Spinnovation“ der drei Hochschulen, das das Wissenschaftsministerium von 2016 bis 2019 mit rund 1,7 Millionen Euro fördert, geht es den Projektpartnern darum, Studierenden Lust auf mehr Eigenverantwortung zu machen. Durch positive Erfahrungen während des Studiums sollen möglichst viele Studierende dafür gewonnen werden, sich mit Innovationen und unternehmerischem Denken spielerisch auseinanderzusetzen.

„Ich feiere solche Veranstaltungen und tanke dabei richtig Energie“, verkündete Ministerin Theresia Bauer gleich zu Beginn ihres Besuches in Reutlingen. „Start Up Stories - gründest Du noch oder studierst Du schon?“ überschrieb sie die Veranstaltungsreihe, in deren Rahmen sie insgesamt zehn Hochschulstandorte besucht, um mit Rektoren, Lehrenden, Studierenden und erfolgreichen Gründern über die Start-up-Kultur in Baden-Württemberg zu diskutieren.

Rund 200 Teilnehmer und Interessierte waren der Einladung in die Aula der Hochschule Reutlingen gefolgt, als Bauer die Podiumsdiskussion mit den Worten eröffnete: „Die Hochschulen sind genau der richtige Ort, an dem eine lebendige Start-up-Kultur entsteht. Sie bieten Freiräume, um zu experimentieren, zu erforschen, und um Erfahrungen zu sammeln. Denn es braucht Mut, eigene Wege zu gehen und das Risiko zu wagen.“

Sie sei beindruckt von dem, was an den drei Spinnovation-Hochschulen alles entstanden ist: eine Fülle völlig unterschiedlicher Konzepte – doch der Gründergeist sei an diesen Orten verblüffend ähnlich. „Die drei Hochschulen in Aalen, Reutlingen und Stuttgart befassen sich intensiv mit dem Thema Existenzgründung und nehmen hier eine Vorreiterrolle ein.“

Das mag auch daran liegen, dass sich die drei Rektoren bei den Anforderungen an eine Gründerhochschule sehr einig sind. Man müsse früh ansetzen, in den ersten Semestern schon Studierenden an das Thema Unternehmertum heranführen: „Auch die vielen Player wie die IHK, die Wirtschaftsförderungen und regionale Firmen sowie die Ideenwettbewerbe sind immens wichtig. All das führt dazu, Gründung als Karrierealternative zu erleben“, unterstreicht Prof. Dr. Gerhard Schneider, Rektor der Hochschule Aalen die Bedeutung der Kooperationspartner.