Zwei HfSW-Hochschulen bei „FH Impuls“ erfolgreich

Die Hochschulen Aalen und Mannheim sind zwei von insgesamt zehn Hochschulen, die sich über eine Förderzusage im bundesweiten Wettbewerb „FH Impuls“ freuen dürfen.

 

Ende Juli 2016 fiel die Entscheidung im bundesweiten Wettbewerb „Starke Fachhochschulen – Impuls für die Region“ (FH-Impuls). Für die beiden Mitgliedshochschulen der Hochschulföderation SüdWest Aalen und Mannheim war dies ein Anlass zur Freude: Beide setzten sich erfolgreich gegen zahlreiche starke Mitbewerber durch und erhielten eine Förderzusage für die kommenden vier Jahre. Der Hochschule Aalen gelang der Durchbruch hierbei mit dem Konzept „Smarte Materialien und intelligente Produktionstechnologien für energieeffiziente Produkte der Zukunft“ (SmartPro). In dessen Zentrum steht das Thema gesteigerte Energie- und Ressourceneffizienz, das in Zusammenarbeit mit 30 regionalen Unternehmen bearbeitet wird. Die Hochschule Mannheim überzeugte mit ihrer Forschungs- und Innovationspartnerschaft „M2Aind – Multimodale Analytik und intelligente Sensorik für die Gesundheitsindustrie“. Diese widmet sich der Digitalisierung biomolekularer Information und ihres Kontextes in der Gesundheitsindustrie und zielt auf eine systematische Vernetzung der Hochschule mit Unternehmen der Gesundheitswirtschaft in der Region ab.

Das bundesweite Programm „FH-Impuls“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) richtet sich an forschungsstarke Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Aufgrund ihrer engen Kooperation mit der Wirtschaft haben diese ein besonderes Innovationspotential und stellen „wichtige Impulsgeber für die wirtschaftliche Entwicklung in ihrer Region“ dar, so die Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka. Durch die gezielte Förderung von Forschungsschwerpunkten unterstützt die Initiative die HaW darin, ihr Profil bzgl. Forschung, Entwicklung und Transfer langfristig auszubauen und zu schärfen. Nicht nur die beteiligten Hochschulen vergrößern so ihre wissenschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, sondern auch die jeweiligen Wirtschaftsstandorte sowie deren Umland profitieren von der Förderung aufgrund der systematischen und nachhaltig angelegten Kooperation und Vernetzung mit regionalen Unternehmen.

Das Bewerbungsverfahren für das "FH-Impuls"-Programm ist mehrstufig und hochkompetitiv. Nach Begutachtung der 81 eingereichten Bewerbungen durch eine unabhängige Jury des BMBF durften 20 Institutionen einen ausführlichen Antrag für ihre jeweilige strategische Forschungs- und Innovationspartnerschaft ausarbeiten. In einer zweiten Bewertungsrunde wählte das Gremium hieraus zehn förderungswürdige Konzepte aus. Den erfolgreichen Hochschulen wir nun eine zunächst vierjährige Förderung zuteil. Die durchschnittliche Fördersumme in diesem Zeitraum beträgt fünf Millionen Euro pro Hochschule. Nach Ablauf dieser Aufbauphase und einer erfolgreichen Zwischenevaluierung, können sie für weitere vier Jahre Unterstützung erhalten zur Intensivierung der Forschungs- und Innovationspartnerschaft.