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Förderzusage für "digitale Innovationen" in der Lehre von HfSW-Hochschulen

Dank der eingeworbenen Landesmittel können die HfSW-Mitgliedshochschulen die Digitalisierung der Lehre weiter vorantreiben.

Die HfSW-Mitgliedshochschulen Esslingen und Mannheim sowie die Hochschule der Medien Stuttgart sind unter den 13 Hochschulen in Baden-Württemberg, die eine Förderzusage des Wissenschaftsministe-
riums im Rahmen des Programms „Digital Innovations for Smart Teaching - Better Learning“ erhalten haben. Die Hochschule Reutlingen ist außerdem an einem hochschulübergreifenden Projekt beteiligt. Damit beweisen die Hochschulen ihre Expertise sowie ihr Innovationspotential in den Bereichen eLearning und eTeaching und erhalten die Möglichkeit den Digitalisierungsprozess weiter voranzutreiben.

Die Projekte der HfSW-Hochschulen sind ebenso innovativ wie unterschiedlich. Sie bieten moderne Lehrformen, unterstützen das Selbstlernmanagement und verbessern die Beratungsleistung seitens der Hochschule. So überzeugte die Hochschule Esslingen mit dem Projekt „DISTELL – Digitalisierungsstrategie für effektives Lehren und Lernen“. Im Zentrum steht eine SelbstLernManagement-App. Sie hilft Studierenden, Lernziele zu formulieren und einzuhalten. Das Tool zeichnet Lernerfolge auf und setzt Erinnerungen zum Lernen. Der individuelle Lernfortschritt wird mittels eines Diagramms visuell abgebildet. Im Rahmen des Vorhabens „Überall Programmieren Lernen“ der Hochschule Mannheim soll eine digitale Infrastruktur geschaffen werden, die es Studierenden erlaubt, auch außerhalb der Hochschule Programmieraufgaben zu bearbeiten und einzureichen. Die Hochschule der Medien Stuttgart erhielt eine Förderzusage für das Konzept „Learning Analytics für Prüfungsleistungen und Studienerfolg (LAPS)“. Mit Hilfe einer speziellen Software, werden soziographische Daten von Studierenden analysiert, um eine gezielte Beratung durch die Lehrenden zu unterstützen und so zum Studienerfolg beizutragen. Die Hochschule Reutlingen ist außerdem in Kooperation mit der Universität Tübingen sowie den Universitäten Freiburg und Stuttgart an der Einrichtung eines zentralen OER-Repositoriums aller Hochschulen des Landes Baden-Württemberg beteiligt.

Im Rahmen des hochschulübergreifenden Förderprogramms „Digital Innovations for Smart Teaching - Better Learning“ stellt das Wissenschaftsministerium für die Laufzeit von zwei Jahren insgesamt zwei Millionen Euro bereit. Digitalisierung ist für die baden-württembergische Landesregierung ein politisches Schwerpunktthema in dieser Legislaturperiode.