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Die HfSW blickt zurück – Jahresbericht 2016

Im vergangenen Jahr nahmen die Arbeitsgruppen zahlreiche neue Initiativen in Angriff oder arbeiteten auf Hochtouren am erfolgreichen Abschluss ihrer Projekte. Der folgende Bericht gibt einen Überblick über die Hauptaktivitäten der HfSW.

Den Höhepunkt des Jahres 2016 stellte die erste HfSW-Jahrestagung zum Thema „Digitales Lehren und Prüfen – bewährte Lösungen und neue Herausforderungen“ dar. Die inhaltliche Planung oblag der AG eLearning. Über 200 Interessierte aller Hochschularten aus ganz Deutschland nahmen am 14. Oktober an der Veranstaltung an der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) teil. Dies ist als Indikator für deren Attraktivität sowie den Bedarf an Fortbildungsveranstaltungen im Bereich der digitalen Hochschullehre zu werten. Referentinnen und Referenten mit verschiedenen fachlichen Hintergründen beleuchteten in Haupt- und Impulsvorträgen Entwicklungen, Möglichkeiten und Herausforderungen im Bereich eLear-
ning aus unterschiedlichen Perspektiven. Zudem testete die Arbeitsgruppe weiterhin den erarbeiteten Online-Katalog „Grundlagen Physik“ an den Hochschulen.

Die AG Weiterbildung befasste sich schwerpunktmäßig mit der Vermarktung der Weiterbildungsangebote. Im März 2016 organisierten die Verantwortlichen erstmals eine gemeinsame Informationsveranstaltung im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. In deren Rahmen präsentierten sie die vielseitigen Weiterbildungsangebote der Mitgliedshochschulen und berieten die Besucherinnen und Besucher ausführlich. Außerdem waren die Hochschulen sowie die jeweiligen Einrichtungen für Weiterbildung erneut auf der „Master&More“-Messe in Stuttgart vertreten. Der berufsbegleitende Masterstudiengang Elektromobilität erfreut sich reger Nachfrage, wie die stetig ansteigenden Studienanfängerzahlen zeigen. In diesem Jahr schlossen außerdem die ersten Absolventinnen und Absolventen ihren Master erfolgreich ab und wurden im Juli 2016 im Rahmen einer Absolventenfeier an der Hochschule Esslingen verabschiedet.

Das Kennzahlenprojekt befand sich im Jahr 2016 im Endspurt. Nach zwei Benchmarking-Workshops, in denen die Studiendekane für Maschinenbau Maßnahmen zur Verringerung der Studienabbruchsquote diskutierten, finalisierten die Mitglieder des Projektteams die Ergebnisse. Im Oktober wurde die Abschlussdokumentation an den Lenkungsausschuss sowie die Hochschulleitungen übergeben. Derzeit wird eine mögliche IT-Umsetzung für das künftige hochschulübergreifende Kennzahlensystem erprobt. Des Weiteren ist für das Jahr 2017 eine Konferenz zum Thema Kennzahlen geplant.

Die Prorektoren für Forschung erörterten Möglichkeiten, Deputatsnachlasse für Publikationen zu gewähren und diskutierten Rahmenbedingungen hierfür. Erste Handlungsvorschläge stellten sie bereits im Jour Fixe der Rektoren zur Diskussion. Die AG Rechenzentren befasst sich schwerpunktmäßig mit Datenschutz und Datensicherheit bzw. IT-Sicherheit und den Herausforderungen, die für die Hochschulen in diesem Zusammenhang entstehen. Auch in den Bereichen Sprachenzentren, familiengerechte Hochschule, sowie technische Anlagen und Arbeitssicherheit pflegen Hochschulangehörige einen regen Erfahrungsaustausch und nutzen Kooperationsmöglichkeiten und Synergieeffekte.

Die Mitgliedshochschulen der HfSW durften sich außerdem über zahlreiche neu bewilligte Projekte, herausragende Rankingerfolge und Auszeichnungen freuen. Mit Aalen und Mannheim setzten sich zwei HfSW-Hochschulen in der Endrunde der hochkompetitiven Ausschreibung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Starke Fachhochschulen – Impuls für die Region (FH-Impuls)“ durch. Bundesweit werden zehn forschungsstarke Hochschulen mit jeweils bis zu zehn Millionen Euro gefördert. In Aalen richtet sich der Fokus des Projekts auf smarte Materialien und intelligente Produktionstechnologien für energieeffiziente Produkte der Zukunft; in Mannheim liegt der Schwerpunkt auf der multimodalen Analytik und intelligenten Sensorik in der Gesundheitsindustrie.

Die Hochschulen Esslingen, Reutlingen und Aalen erhielten eine Förderzusage des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums für die Einrichtung einer „Transferplattform Industrie 4.0“ in Kooperation mit der Steinbeis-Stiftung. Die Hochschulen Reutlingen, Aalen und die HdM Stuttgart warben zudem Mittel des Wissenschaftsministeriums für das Projekt „Spinnovation“ ein. Es zielt darauf ab, unternehmerisches Denken an Hochschulen zu fördern sowie Studierende zur Unternehmensgründung anzuregen.

Die Hochschule Reutlingen durfte sich über exzellente Ergebnisse im globalen U-Multirank freuen. Insbesondere im Bereich der „gemeinsamen Publikationen mit Wirtschaft und Industrie“ schnitt die Hochschule überdurchschnittlich ab und landete in der Spitzengruppe der 25 starken Konkurrenten. Auch bezüglich Internationalität überzeugte Reutlingen in der Klassifizierung. Ein weiterer Anlass zur Freude innerhalb der HfSW stellte das im Mai 2016 erneut veröffentlichte CHE-Ranking dar. So erreichten die Hochschulen Aalen, Esslingen, Heilbronn, Mannheim und Reutlingen Bestnoten in zahlreichen Fächern, die in diesem Jahr neu oder erstmals bewertet wurden.

Die HdM Stuttgart schließlich überzeugte im Global University Entrepreneurial Spirit Students' Survey 2016. Laut der Studie, verfügt die HfSW-Mitgliedshochschule über ein ausgezeichnetes unternehmerisches Klima, was für die Entwicklung und Umsetzung von Gründungsabsichten durch Studierende unabdingbar ist. Aufgrund dessen belegte die HdM bundesweit den ersten Rang vor 38 weiteren untersuchten Hochschulen und Universitäten. Den Hochschulen ist es somit nicht nur gelungen ihre Ranking-Erfolge aus den Vorjahren erfolgreich aufrechtzuerhalten, sondern verbesserten vielfach ihre bereits starken Rankingergebnisse weiter.

Den ausführlichen Jahresbericht 2016 finden Sie hier.